Auch im zweiten Anlauf gelingt kein Sieg. Die UNGER STEEL Gunners Oberwart mussten sich den Dukes denkbar knapp geschlagen geben. Es hätte nicht so knapp sein müssen, wäre das Spiel der Gunners vor der Pause besser verlaufen. Aber die Gäste trafen mit einem hohen Prozentsatz aus der Distanz. Im 3. Viertel kamen die Gunners zurück und als man schon auf einen Sieg hofft, entschied ein Dreier der Dukes das Spiel. Neuzugang Quincy Diggs war heute noch kein Faktor, wurde aber von den Fans mit großer Freude begrüßt.
Bereits am Stefanitag, 26. Dezember, können die Gunners diese Niederlage wieder ausbessern. Sie treten bei den Bulls in Kapfenberg an.
Headcoach Matthew Otten:
Es war eine ärgerliche Niederlage. Es ist immer hart, wenn ein so schwieriger Schuss des Gegners reingeht, obwohl wir uns zurückgekämpft hatten. Wir hätten in der ersten Halbzeit einige Dinge besser machen sollen, um ihre Würfe zu begrenzen. Wir hatten dann eine großartige zweite Halbzeit. Es hat mir wirklich gefallen, wie wir uns zurückgekämpft haben.
Es war schön zu sehen, wie Quincy sich nach nur einem einzigen Training in die Mannschaft eingefügt hat. Jetzt müssen wir uns auf das nächste Spiel konzentrieren und einige Dinge besser machen.
Sebastian Käferle:
Gratulation an Klosterneuburg, ich glaube sie haben heute glücklich gewonnen. Sie haben eine sehr gute erste Hälfte gespielt. Am Ende war es ein sehr interessantes Weihnachtsmatch für die Fans.
UNGER STEEL Gunners Oberwart – IMMOunited Dukes 89:90 (24:30, 49:55, 72:71)
Werfer Gunners: Allen 26, Reid 16, Knessl 16, Käferle 11, Fields 10, Diggs 5, Patekar 3, Abou-Ahmed 2; F. Köppel
Werfer Dukes: Bjiletic 24, Carius 24, Wlasak 17, Jenkins 16, Bauer 4, Burgemeister 2, Blazevic 2, Vranes 1
Temporeicher Start beider Teams in dieses Spiel. Beide Teams wollen heute einen wichtigen Sieg holen. Die Dukes haben die Nase vorn und zeigen eine starke Wurfleistung aus der Distanz. Die Hausherren können in der 4. Minute nur kurz in Führung gehen, Dann ist das Momentum wieder bei den Dukes. Die Gunners sind weiter immer knapp dran, scheitern aber oftmals unter dem Korb.
Im zweiten Viertel können die Dukes ihren Vorsprung ausbauen, wieder mit einer sensationellen Sicherheit aus der Distanz. In der Defensive sind die Gunners oft nachlässig. Erst in den letzten Minuten des Viertels finden die Gunners besser ins Spiel und verkürzen den Rückstand. Die Dukes halten bisher bei einer Dreierquote von 71 Prozent.
Im dritten Viertel schaut es zunächst weiter nach einem klaren Sieg der Dukes aus. Erst nach acht Minuten sind die Gunners mit verbesserter Defensive wieder im Spiel und liegen zur Sirene knapp vorne.
Das Schlussviertel ist an Dramatik nicht nicht zu überbieten, die Gunners setzen sich auf +9 ab. Am Ende gelingt den Dukes ein Dreier und sie holen den knappen Sieg.