Intensität und Physis - das war das Erfolgsrezept der Swans Gmunden, mit dem sie den UNGER STEEL Gunners Oberwart die erste Heimnielderlage zufügen. Kein Beinbruch, allerdings ein Weckruf noch konzentrierter zu arbeiten!
Am Dienstag soll es besser gehen. Die Gunners gastieren beim SKN St. Pölten in der Sporthalle Herzogenburg. Gratis Tickets gibt es unter rotter@gunners.at.
Ziggy Reid:
Nun, heute war es hart, viele Fehler in der Verteidigung. Wir müssen das einfach in den Griff bekommen. Am Dienstag geht es weiter. Also werden wir uns ansehen was wir falsch gemacht haben und von da aus weitermachen.
Matthew Otten
Ja, es ist frustrierend, unser erstes Heimspiel zu verlieren. Die Dinge liefen nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Dass Rob früh Foulprobleme bekam, war ein großes Problem für uns. Wir können nicht die Schiedsrichter für alles verantwortlich machen, auch wenn wir das Gefühl hatten, dass einige der Entscheidungen nicht zu unseren Gunsten ausfielen, aber es sind immer noch 15 Punkte Unterschied. Und deshalb müssen wir selbst schauen, was wir besser machen können. Wir haben in entscheidenden Momenten einige Fehler gemacht, vor allem taktisch in der Verteidigung.
Aber es ist eine lange Saison und man verliert nie, man lernt. Wir müssen daraus lernen und herausfinden, wie wir die Fehler, die wir gemacht haben, beheben und uns auf nichts anderes als uns selbst verlassen, um rauszugehen und Spiele zu gewinnen.
Sebatian Käferle:
Gratulation an die Gmundner. Sie haben uns von Beginn an das Leben schwer gemacht und sie haben am Ende die toughen Würfe getroffen und wir nicht.
UNGER STEEL Gunners Oberwart – Raiffeisen Swans Gmunden 72:87 (15:22, 33:38, 53:65)
Werfer Gunners: Allen 21, Reid 20, Thomas 15, Fields 12, Käferle 2, Patekar 2; Abou-Ahmed, F. Köppel, Knessl
Werfer Swans: Lohr 18, Reece 17, Friedrich 15, Cooper 11, Gydra 11, Miller 7, Schartmüller 4, Zivanovic 2, Kujundzic 2
Das Spiel beginnt ausgeglichen. Nach 5 Minuten haben sich die Swans auf die Gunners defensiv besser eingestellt. Damit wird es für die Gunners schwieriger gute Würfe zu erzielen. Auf der anderen Seite gelingt den Swans offensiv mehr, was für die Gäste die Führung nach dem ersten Viertel bedeutet.
Im zweiten Abschnitt geht es in dieser Tonart weiter. Den Swans gelingen auch schwierige Würfe. Die Gunners hadern mit Foulpfiffen. In der 4. Minute liegen die Swans 33:23 voran. Ein Timeout ist schließlich ein Weckruf für das Team von Headcoach Matthew Otten. Das Spiel der Gunners nimmt wieder Fahrt auf Stück um Stück kommen sie heran. Mit -3 geht es in die letzten 50 Sekunden vor der Sirene. Nach 20 Minuten liegen die Swans weiter voran.
Im dritten Viertel verkürzen die Gunners und es sieht so aus, ob sie wieder in die Spur finden. Bis zur 7. Minute sind die Gunners dran. In den letzten Minuten unterlaufen Fehler die den Gästen wieder einen Vorteil verschaffen.
Das Schlussviertel sieht eine klare Dominanz der Swans, die in den wichtigen Phasen auch noch von Pfiffen gegen die Gunners profitieren können. Die Gunners betreiben zwar noch Ergebniskosmetik, es bleibt beim verdienten Sieg der Swans.