Er ist seit vielen Jahren das Herz und Hirn des erfolgreichen Gunners Teams! Er war Finals MVP in der vergangenen Meistersaison. Einer, der vorangeht, wenn es nötig ist, der seine Kollegen motiviert und mitzieht, wenn es gefordert ist und der sich zurücknimmt, wenn es dem Erfolg seines Teams dient. Ein absoluter Teamplayer und Leader. Auf dem Feld und auch abseits davon.
Auch in Sachen Vertragsverlängerung geht unser Kapitän Sebastian „Basti“ KÄFERLE jetzt voran und setzt damit ein großartiges Zeichen der Kontinuität!
Während sich das Team auf die bevorstehenden Play Offs vorbereitet, hat Basti seine Entscheidung über die Zukunft bereits getroffen und seinen Vertrag bei den UNGER STEEL Gunners Oberwart um weitere vier Jahre bis Sommer 2029 verlängert. Ein starkes Ausrufezeichen, sehr zur Freude der Gunners Familie!
Basti ist ein absoluter Vorzeigeprofi in jeder Hinsicht. Er hat sich sowohl als Mensch, als auch als Spieler großartig entwickelt, ist gereift, hat Charakter und ist in jeder Hinsicht ein Vorbild. Wir sind sehr stolz und dankbar ihn in unserem Verein zu haben. Es war für uns oberste Priorität mit ihm als unserem Kapitän und Anführer des Teams die Zusammenarbeit langfristig zu verlängern. Jetzt steht fest, dass wir mit ihm gemeinsam die Zukunft der Gunners weiterentwickeln. Basti spielt dabei eine tragende Rolle, weil er nicht nur vorbildlich agiert, sondern auch ein absoluter Winner-Typ ist, der die Gunners in seinem Herzen trägt,
sagt Gunners Geschäftsführer Thomas LINZER.
Unser Medienpartner meinbezirk.at hat Basti anlässlich seiner Vertragsverlängerung interviewt:
Sebastian, was für eine erfreuliche Botschaft kurz vor den Play Offs! Der Kapitän verlängert langfristig, sehr zur Freude aller Gunners Fans. Was hat Dich dazu veranlasst diesen Schritt zu setzen?
Obwohl ich aus Traiskirchen stamme bin ich schon längst Oberwarter. Meine Familie und ich fühlen uns in Oberwart zuhause, die Gunners sind Teil meines Lebens geworden. Daher war diese Entscheidung naheliegend! Außerdem haben wir im Verein und auch im Team in den letzten Jahren eine besondere Mentalität entwickelt, die ich weiter fördern will und nicht missen möchte. Ich kann mich mit dem Auftreten und den Zielen des Vereins, dem Umfeld und meinen Teamkollegen sehr gut identifizieren. Es ehrt mich, dass ich das Vertrauen des Vorstandes und meiner Teamkollegen habe und ich Kapitän der Gunners sein darf.
Der Basketball gilt auch als Wanderzirkus, wo Spieler, vor allem Legionäre sehr häufig, oft jährlich den Verein wechseln. Langfristige Verträge sind selten, wären aber Voraussetzung für Kontinuität im Team. Willst Du mit Deiner Entscheidung ein Zeichen setzen?
Für mich gibt es in Österreich keinen besseren Verein. Hier gibt jeder sein Bestes und immer alles, was möglich ist. Vorstand, Management, Coaches und Betreuer, wir im Team, unsere treuen Sponsoren, die Fans und das gesamte Umfeld mit den vielen Helfer:innen. Klar, ich würde mich sehr freuen, wenn das meine Teamkollegen auch so sehen und bei den Gunners bleiben, aber das muss jeder für sich entscheiden. Ich freue mich jedenfalls sehr auf meine Zukunft mit den Gunners.
Du bist seit Jahren Kapitän der Gunners und zugleich Denker und Lenker im Spiel. Was ist für Dich die Faszination, das Besondere an den Gunners? Was macht den Unterschied?
Der unbändige Wille erfolgreich zu sein! Es gibt wenig Vereine, wo alle Beteiligten mit ähnlich starkem Willen in jedem Moment bereit sind, ihr Bestes zu geben. Gemeinsam in eine Saison oder in ein Spiel zu gehen, bis zum Schluss zu kämpfen und sein Herz auf dem Feld zu lassen. Dieser Ehrgeiz, dieses Feuer und auch die Bereitschaft trotz teilweise bescheideneren Mitteln mehr zu leisten, die Top Teams Österreichs zu jagen und zu besiegen, motiviert mich wirklich jeden Tag mein Bestes zu geben, um dann am Ende Erfolg zu haben!
Wenn man gleich vier Jahre verlängert, hat man Ziele. Was sind Deine Ziele mit den Gunners in den nächsten Jahren?
Ich will mit meinen Gunners weitere Titel gewinnen und auch junge Spieler in ihrer Entwicklung unterstützen. Dafür heißt es Vorbild sein, Tag täglich arbeiten, besser werden. Es gibt kaum etwas im Leben, das sich besser anfühlt als einen Pokal mit seinen Teamkollegen in Händen zu halten.
Welchen Weg wollen die Gunners gehen, damit man diese Ziele auch erreichen kann?
So wie bisher, da bin ich mit Thomas Linzer einig. Ein gesunder Teamkern mit so viel wie möglich Österreichern und 4 bis 5 Legionären. In den letzten Jahren hat selten das Team mit den besten Legionären die Meisterschaft gewonnen, sondern Teams mit dem besten Kern aus Stammspielern, welche die Basis für den Erfolg legen.
Im Vorjahr hat man die Top6 verpasst, am Ende wurde man Meister. Dieses Jahr läuft es bisher sehr gut. Was erwartet Du Dir in den Play Offs? Werden die Gunners wieder Meister?
Wir wollen die letzten 2 Spiele der Top6 nutzen, um uns bestmöglich auf die Playoffs vorzubereiten und für jeden Gegner bereit zu sein. Wir müssen in den Playoffs in jedem Spiel eine kompakte Mannschaftsleistung abrufen, da die heurige Saison sehr ausgeglichen ist. Es gilt von Spiel zu Spiel denken, mutig und fokussiert bleiben, egal was oder wer kommt. Gelingt uns das, kann es heuer wieder eine sehr erfolgreiche Saison werden.
Wer sind neben den Gunners für Dich dieses Jahr die Favoriten auf den Meistertitel?
Gmunden und Wels spielen bisher sehr solide, aber auch die anderen Teams der Top6 sind gefährlich. Im Prinzip kann jedes Team in den Play Offs Meister werden.
Als Tabellenführer hätten die Gunners in der ganzen Play Off Serie den Heimvorteil in den Spielen 1, 3 und 5? Wirklich ein Vorteil, oder eher ein Nachteil bzw. wie wichtig ist die Position, aus der man in die Play Offs startet?
Im letzten Jahr haben wir gezeigt, dass es auch von Tabellen Platz 7 möglich ist. Aber natürlich ist es leichter, wenn man mit Heimvorteil in die Playoffs startet. Es ist unser „Wohnzimmer“ und mit den Gunners Fans haben wir einen 6. Mann am Feld.
Wenn Du drei Wünsche frei hättest, was sind DeineTop 3 Wünsche für die Zukunft?
Gesundheit für meine Familie, den 4. Meistertitel in der win2day Superliga und eine modernisierte Sporthalle in Oberwart, die wir aufgrund der ständig wachsenden Zahl an Nachwuchsspielern dringend brauchen und uns aufgrund unserer Leistungen auch schon längst verdienen.